Mobbing am Arbeitsplatz - Anti-Mobbing-Zollernalb

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Mobbing am Arbeitsplatz

Mobbing

Mobbing bedeutet, dass jemand am Arbeitsplatz systematisch und über einen längeren Zeitraum schikaniert, drangsaliert, benachteiligt und ausgegrenzt wird.

Der Begriff ›Mobbing‹ leitet sich aus dem englischen ›Mob‹ ab, welches eine Verkürzung des lateinischen Begriffs ›mobile vulgus‹ = ›aufgewiegelte Volkmenge, Pöbel‹ darstellt. Erstmals wurde der Begriff von dem Verhaltensforscher Konrad Lorenz verwendet, der mit Mobbing den Angriff einer Gruppe von Tieren auf einen Eindringling bezeichnete.


Bereits in den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff auch in den Bereich des menschlichen Sozialverhaltens übernommen, populärer wurde er Anfang der 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts im Zusammenhang mit ersten Untersuchungen durch Professor Heinz Leymann über die gezielte Benachteiligung und Schikanierung von einzelnen Beschäftigten am Arbeitsplatz.

Mobbing kann verschiedene Ursachen haben.

Hier eine Auflistung der häufigsten Gründe:

  • Ungelöste Konflikte

"Nicht jeder Konflikt führt zu Mobbing,
aber jedem Mobbingprozess geht ein ungelöster Konflikt voraus!"


  • Mangelhafte oder fehlende Kommunikation

     Wenn die interne Kommunikation nicht mehr oder nur noch mangelhaft funktioniert, so ist das meist fruchtbarer Boden für Mobbing. Durch schlechte Kommunikation entstehen sehr schnell Gerüchte und daraus kommen wiederum falsche Informationen in Umlauf. Für Intrigen und gezieltes Mobbing stehen so alle Türen offen!

  • Fehlende oder schlechte Führung

     Auch fehlende oder schlechte Führung lässt Mobbing gedeihen. Führungskräfte haben in der Regel die Möglichkeit, Mobbingansätze rechtzeitig zu unterbinden (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers). Leider findet man heute sehr oft Vorgesetzte und nur ganz wenige Führungskräfte. Diese Vorgesetzten, die nur nach fachlicher Qualifikation und nicht nach Führungsqualität bzw. Führungsautorität ausgesucht wurden, sind nicht selten auch an Mobbing-Handlungen beteiligt. Wenn das Mobbing direkt vom Vorgesetzten ausgeht, spricht man von "BOSSING".

  • Mangelhafte Arbeitsorganisation und strukturelle Ursachen

    Wenn Mitarbeiter ständig unter Druck stehen oder überfordert sind, entsteht oft Mobbing. Durch Überforderung entsteht Stress und Hektik. Bei Unterforderung der Mitarbeiter kann Mobbing zu einer „Ersatzbeschäftigung“ führen. In beiden Fällen handelt es sich um ein Umfeld, in dem sehr leicht Konflikte entstehen, die sich bis hin zum Mobbing entwickeln können. Aber auch dauernde Umstrukturierungen, strukturelle Veränderungen und daraus resultierend ein drohender Arbeitsplatzabbau sind nicht gerade förderlich für ein gutes Betriebsklima.

  • Missbrauch von Macht und Hierarchien

    Es gibt Personen, die Ihre Position im Unternehmen ausnutzen um Kollegen und Mitarbeiter zu schikanieren. Ein solcher Machtmissbrauch gehört zu den häufigsten Mobbing-Ursachen.

  • Konkurrenzkampf

    Eine weitere Ursache für Mobbing liegt im Konkurrenzkampf. Ein Konkurrent auf der Karriereleiter wird durch gezieltes Mobbing „ausgeschaltet“.

  • Missgunst, Neid, Antipathie

   Personen, die für Kollegen Neid oder Antipathie empfinden, neigen häufig zu Mobbing.
All das sind Ursachen. Meist gibt es für Mobbing nicht die eine alleinige Ursache, sondern es setzt sich aus mehreren zusammen.

 
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